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Ein Arsch kommt selten allein



Spielspaß

5

Material

4

Spielregel

4

Glück

5

Planung

3

Schadenfreude

4

Für alle ungeduldigen geht's hier direkt zum Fazit!

"Ein ***Piiiiieeeep*** kommt selten allein" könnte ich schreiben, damit keinerlei Menschen Anstoss nehmen. Da ich aber dann aus dem ***Piiiiieeeep***sen nicht mehr herauskäme, schicke ich lieber eine Warnung voraus:
Hier geht es um Ärsche!
Und wessen Gefühle das verletzt, der sollte gleich zum Fazit schauen und damit allzu grossen Schaden vermeiden.

So, und nun zu den restlichen Spielern, die, deren letzter Funken Moral regelmäßig beim Spieleabend Abschied nimmt, wenn Gegenspieler, Sonderregeln oder komplette Spiele verflucht werden ;-)

Spielanleitung:


Ein Arsch kommt selten allein besteht aus Karten, auf denen weibliche und männliche Ärsche abgebildet sind. Von jeder Farbe gibt es einen Satz Ärsche mit den Werten 1 bis 15. Ärsche des Wertes 1 sind meist gar nicht vorhanden, 15er Ärsche hingegen passen kaum auf die Karte, der gesunde Knackarsch, nicht zu dünn, nicht zu dick, liegt irgendwo dazwischen.

Jeder Spieler bekommt zu Beginn 10 Ärsche (Karten) und die restlichen Karten bilden einen verdeckten Zugstapel.
Wer an der Reihe ist, hat folgende Möglichkeiten:

1) Er kann die oberste Karte vom Ablagestapel bedienen, dazu spielt er eine beliebige Karte mit einem höheren Wert aus. Er muss also nicht Farbe bedienen.

2) Er verarscht: Er legt zwei Karten einer Farbe aus, die zusammen weniger Punkte haben als die oberste Karte auf dem Ablagestapel (z.B. oberste Karte : 13, dann kann er 3 und 8 einer Farbe legen). Auch hierbei muss nicht Farbe bedient werden, lediglich die verarschenden Karten müssen gleichfarbig sein. Da Verarschen aber den Zug nicht beendet, muss der Spieler noch regelgemäß eine weitere Karte ausspielen (oder kann natürlich wieder verarschen). Pro Verarschung muss ein Spieler aussetzen, unter Umständen kann der Spieler, der eben die anderen verarscht hat, gleich wieder an der Reihe sein.
Verarschen lohnt sich also, schließlich wird man auch eine ganze Menge Karten auf einmal los.

Sollte er keine der beiden Möglichkeiten spielen können, so muss der Spieler solange Karten vom Zugstapel ziehen, bis er Karten beiderlei Geschlechts bekommen hat. Sobald ein Spieler keine Karten mehr hat, ist die Runde beendet, und die Punkte der anderen Spieler werden aufgeschrieben.

Fazit:
Obwohl der Spielablauf von Ein Arsch kommt selten allein sicher nicht das innovativste ist, was es an Kartenspielen gibt, spielen wir doch hin und wieder gerne ein paar Runden. Und in der richtigen Stimmung können daraus auch ziemlich viele Runden werden. Das liegt nicht zuletzt an der witzigen Gestaltung und am Thema an sich. Richtig gemein, wie auf der Schachtel angekündigt, ist das Spiel jedoch nicht.
Zumindest unter den Spielen, die man beispielsweise gerne auf ein Hüttenwochenende mitnimmt, macht sich Ein Arsch kommt selten allein richtig gut.

Ein Arsch kommt selten allein
Kartenspiel von Harald Bilz, Heidelberger Spieleverlag, ca. EUR 7,-
2-4 Pers., ab 14 J., ca. 10-15 Min.

Ein Arsch kommt selten allein
Eine Handvoll Ärsche...

Ein Arsch kommt selten allein
Wenn die elf liegt...

Ein Arsch kommt selten allein
...kann man mit der vier und der fünf verarschen.

Ein Arsch kommt selten allein
Wer da wohl Portrait gestanden hat?
 
 
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