Nicht nur in Las Vegas rollen die Würfel: Auch Cincinnati ist eine Stadt, in der Glück und Pech eine große Rolle spielen, wie im gleichnamigen Würfelspiel von Amigo.
Spielanleitung
Drei Tische gibt es, an denen man in Cincinnati mit seinen fünf Würfeln sein Glück versuchen kann. An Tisch A gilt es, mindestens drei gleiche Zahlen zu erzielen, an Tisch B eine Straße aus mindestens vier Würfeln und an Tisch C darf die Summe aller Würfel maximal 11 betragen.
Die Entscheidung, an welchem Tisch man in einer Spielrunde spielt, fällt man nach seinem ersten Wurf. Alle Spieler würfeln gleichzeitig mit allen fünf Würfeln, schauen geheim unter den Würfelbecher und legen Tischkarte A, B oder C verdeckt aus, je nachdem, an welchem Tisch sie ihr Glück versuchen wollen. Nach dem Aufdecken der Tischkarten sieht man meist sogleich, wie gut die Wahl war: Ist man alleine am Tisch, reicht es, die oben beschriebenen Bedingungen zu erfüllen, um den Tisch zu gewinnen. Haben sich jedoch mehrere Spieler für einen Tisch entschieden, so gewinnt nur der derjenige, der die Bedingung am besten erfüllen konnte:
An Tisch A zählt ein Full House (3 gleiche und 2 gleiche) mehr als ein Drilling, den es mindestens zu würfeln gilt. Ein Vierling wiederum schlägt ein Full House und ein Fünfling (in anderen Spielen auch Kniffel oder Yatzee genannt) gewinnt immer. Haben zwei Spieler beispielsweise einen Vierling, so zählt natürlich der mit den höheren Zahlen.
Tisch B gewinnt, wer die längere und bei gleich langer die höherwertige Straße erzielt.
Nach der Tischwahl decken alle Spieler ihre Würfelergebnisse auf und dürfen jetzt im Normalfall nach Kniffelmanier noch zweimal würfeln, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Zu gewinnen gibt es Karten, die auf den Tischen ausliegen: Pro Runde wird eine Karte auf jeden Tisch gelegt. Wurde auf einem Tisch nicht gespielt, so können auch mehrere Karten auf einem Tisch liegen.
Drei Arten von Karten gibt es: Schecks in den Werten 15.000 bis 35.000 Cincinnati-Dollar, Karten, die sofort in 2 Spielchips getauscht werden, und Duellkarten.
Die Spielchips von Cincinnati sind zum Einen 5.000 Dollar wert. Viel wichtiger ist aber ihre zweite Funktion: Ist man nach seinem dritten Wurf noch nicht mit seinem Ergebnis zufrieden, so darf man sich einen weiteren Wurf mit einem Chip erkaufen. Dies ist beliebig oft innerhalb einer Runde möglich, sofern einem die Chips nicht ausgehen. Man kann sich denken, daß die drei Chips, die man zu Beginn erhält, nicht lange ausreichen. Vor allem für das Duell ist es ratsam, Chips vorrätig zu haben:
Wer eine Duellkarte erhält, wählt sofort einen Mitspieler, mit dem er sich duellieren will. Angreifen wäre der bessere Ausdruck, schließlich kann der Initiator des Duells nichts verlieren. Gewinnt der Angegriffene, passiert nämlich gar nichts, während er bei einer Niederlage seinen höchsten Scheck an den Angreifer verliert.
Nach 12 Runden werden Schecks und Chips gezählt und der Sieger gekürt.
Fazit:
Vorsicht Suchtgefahr! Das Zocken in Cincinnati kann schnell zu einem abendfüllenden Erlebnis werden. Natürlich nur für Spieler, die gerne zocken. Ob es sich dabei um Familien oder reine Erwachsenenrunden, Vielspieler oder Gelegenheitsspieler handelt, ist egal. In jeder Runde kann Cincinnati zum Renner werden, sofern die Mitspieler sich nicht an dem bei einem Zockerspiel natürlich hohen Glücksfaktor stören.
Der Preis von 30 Euro wirkt auf den ersten Blick für ein solch einfaches Spiel recht hoch. Allerdings bekommt man für sein Geld auch eine wirklich schöne Ausstattung: Die drei Tische sind schön bedruckte Halbkreise aus Filz, sechs lederne Würfelbecher werden ebenso mitgeliefert wie 30 schöne Casinowürfel und 20 schwere, echte Pokerchips, die so schön klacken, wenn man sie mit Schwung einsetzt. Die sechs Würfelunterlagen sind zwar “nur” passend bedruckte Bierdeckel, aber der Casino-Atmosphäre tut das keinen Abbruch.
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 Vorsicht, Suchtgefahr! Das Zocken in Cincinnati kann schnell zu einem abendfüllenden Erlebnis werden!
 Das schöne Spielmaterial bringt Zockeratmosphäre ins Spiel.

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