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Coyote



5

Spielspaß

5

Material

4

Spielregel

4

Bluff

4

Glück

3

Kommunikation

5
Ein Spiel, dessen Startspieler derjenige wird, der am besten einen lachenden Koyoten nachahmen kann, hat ja eigentlich schon gewonnen! Bis dieses Ergebnis feststeht, stehen wahrscheinlich schon die Nachbarn vor der Tür. Ob sich das lohnt?

Spielanleitung


Bei Coyote geht es um Indianer, falsche Indianer und die Kavallerie. All diese Darsteller diverser Kinospektakel mit Piere Brice sind auf Karten abgebildet. Dabei stellen die Indianer positive Werte von 1 bis 20 dar, während die Kavallerie mit negativen Werten, nämlich -5 und -10, dagegenhält. Falsche Indianer sind natürlich nichts wert, also 0. Und besondere Karten mit besonderen Bedeutungen sind der Häuptling, die Squaw, das Tipi und die Dämmerung. Um historische Ungerechtigkeiten auszugleichen, gibt es bei der Kavallerie nichts besonderes.
Wichtigste Bestandteile von Coyote sind die Stirnbänder und die Koyoten-Chips, die man mittels Klettverschluß an die Bänder anheften kann.

Jeder Spieler bindet sich ein Stirnband um, es wird koyotisch gelacht, um den Startspieler festzulegen und los gehts:
Alle Karten werden gemischt und an jeden Mitspieler eine ausgeteilt. Achtung, der darf die sich nicht ansehen, sondern muss sie so an seiner Stirn hinter das Band stecken, dass die Gegenspieler sie sehen können.
Nun schätzt jeder Spieler die Summe aller Karten, wobei er bedenken sollte, dass er eine Karte, nämlich seine eigene, nicht sieht. Gerade die Sonderkarten wie der Häuptling, der das gesamte Ergebnis verdoppelt, oder die Squaw, die die höchste Karte annulliert, machen die Sache nicht ganz einfach.
Der Startspieler sagt jetzt eine Zahl, die sich idealerweise unter der Gesamtsummer befindet. Der Spieler links von ihm hat jetzt die Wahl: Erhöhen oder anzweifeln. Erhöht er, geht die Qual der Wahl an den nächsten Spieler weiter und so weiter. Zweifelt er an, legen alle Spieler ihre Karten auf den Tisch und es wird zusammengezählt. Sollte ein Spieler die Sonderkarte Tipi haben, wird für diese eine Karte vom Stapel gezogen und zu den anderen dazugezählt. Ist die zuletzt gesagte Zahl gleich oder unter der tatsächlichen Summe, so hat der Zweifler Unrecht und muss sich einen Koyoten-Chip an die Stirn heften. Hat der Zweifler Recht, so landet der Koyote an der Stirn des angezweifelten Spielers.
Hatte ein Spieler die Sonderkarte Dämmerung (mit dem Wert 0), so muss dieser alle Karten neu mischen, bevor es mit Karten austeilen weitergeht. Sonst geht es mit den übrigen Karten weiter.
Sobald ein Spieler drei Koyoten an seine Stirn kleben musste, scheidet er aus. Die letzten zwei machen den Sieger unter sich aus.

Fazit:
Kindergeburtstag? Silvester? Geselliger Abend? Coyote kann bei solchen Begebenheiten bedenkenlos aus dem Regal geholt werden und verspricht bestimmt mehr als eine lustige Spielrunde. Und auch als Ausklang eines Spielabends macht sich Coyote (bei den richtigen Mitspielern) gut. Dabei sollten allerdings immer möglichst viele Spieler mitspielen. Zu zweit oder zu dritt ist es dann doch eher witzlos, während es bei Spielerzahlen darüber eine echte Empfehlung wert ist.
Coyote
Gesellschaftsspiel von Spartaco Albertarelli, Kidultgame, ca. EUR 25,-
2-6 Pers., ab 10 J., ca. 15-30 Min.

Coyote
Bestandteile des Spiels: Stirnbänder in grellen Farben, Karten und Koyotenchips.

Coyote
Indianer gegen Kavallerie ...

Coyote
Die Koyoten haften mit Klettverschluss.
 
 
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