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Geistertreppe



5

Spielspaß

5

Material

6

Spielregel

4

Bluff

3

Glück

4

Konzentration

5
Uuhuuh, die Geister gehen um! Aber wo ein anständiger Geist noch eine Identität sein Eigen nennt, versuchen diese Geister ihr wahres Ich zu verleugnen. Sogar seine eigene Gestalt kann man in diesem Geisterwirrwarr verlieren, so gleichen sich diese Gestalten der Nacht.

Spielanleitung


Eigentlich wirkt das

Kinderspiel

des Jahres simpel, ja gar einfallslos: Jeder versucht seine Spielfigur möglichst schnell auf einer Treppe nach oben ins Ziel zu bewegen. Wie viele Stufen in einem Zug erklommen werden dürfen, zeigt der Würfel. Tja, wenn sich da nicht, aha jetzt also, zwei Geister auf dem Würfel versteckt hätten. Würfelt ein Spieler einen davon, dann muss er, sofern noch vorhanden, einen freien Geist auf eine beliebige Spielfigur stellen. Die Spielfigur wird ab sofort mit dem Geist mitgezogen, und kein Spieler darf unter dem Geist nachschauen, welcher Figur sich der Geist bemächtigt hat. Sind keine Spielfiguren und somit auch keine Geister mehr "frei", dann muss der Spieler bei einem gewürfelten Geist zwei beliebige Geister auf dem Plan vertauschen. Bei gewürfelten Zahlen werden entweder Geister oder, sofern noch im Spiel, freie Spielfiguren gezogen.
Durch die Tauscherei verlieren die Spieler nach und nach den Überblick. Und wer vermeintlich seinen Geist ins Ziel zieht, der wundert sich oft, wenn er dessen Geheimnis lüftet: Mist, schon wieder einen Gegenspieler ins Ziel gezogen! Wer aber den Überblick behalten hat, und wirklich seinen Geist ins Ziel gebracht hat, darf sich eines anerkennenden "Buuhs" seiner Geisterkollegen sicher sein.

Fazit:
Der einfache Spielablauf lässt schon Kinder ab vier Jahren an Geistertreppe teilhaben. Die einzige Schwierigkeit des Spiels liegt darin, den Überblick zu behalten. Sich darauf zu konzentrieren scheint, so zeigten uns einige Runden, keine Altersfrage zu sein. Hierbei trumpfen auch die Kleinen mal auf. Und freuen sich natürlich, wenn Papa den Geist seines Sprösslings ins Ziel gezogen hat.
Und selbst wenn sie verlieren, lassen sich die Kinder von den Magneten faszinieren, die die Spielfiguren in den Geistern halten.

Ein, wenn auch kleines, Manko gibt es allerdings: Wenn die Würfel nicht mitspielen und ständig nur Zahlen zeigen, kann es passieren, dass die Geister zu spät erst über die Spielfiguren herfallen. Dann ist es natürlich kein Problem, sich die eigene Figur zu merken. Und damit ist der eigentliche Spielreiz weg. Das ist allerdings wirklich eine Seltenheit und sollte nicht davon abhalten, es nochmals zu probieren. Sie tun Ihrer Familie damit eine Freude.

Geistertreppe
Familienspiel von Michelle Schanen, Drei Magier Spiele, ca. EUR 30,-
2-4 Pers., ab 4 J., ca. 10-15 Min.

Auszeichnungen:
Kinderspiel des Jahres 2004

Geistertreppe
Noch sind die Spielfiguren klar erkennbar.

Geistertreppe
Die schwarzen Mützen sorgen dafür, ...

Geistertreppe
... dass die Figuren in den Geistern hängenbleiben.

Geistertreppe
Nach und nach...

Geistertreppe
...verliert man den Überblick.

Geistertreppe
Und im Ziel gibt es so manche Überraschung.
 
 
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