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King Lui



Spielspaß

5

Material

4

Spielregel

4

Glück

4

Planung

3

Ärgern

4
Der König lädt zum Essen, also schlagt euch den Magen voll.
Wer sich am Buffet jedoch zu gefräßig gibt, der bekommt des Königs schlechte Laune zu spüren und darf hungern.

7 verschiedene Speisen hat der König zubereiten lassen. In 15 kleinen Portionen (sprich Spielkarten) pro Speise werden die unter die Gäste gebracht.
Anfangs stehen nur die Kartenschachtel als König und ein gemischter Stapel mit allen Portionskarten auf dem Tisch. Der Startspieler deckt doppelt so viele Karten wie Spieler mitspielen auf, wobei er gleiche Speisen sofort zusammenlegt. Nun dürfen die Spieler nacheinander jeweils eine Speise, d.h. alle Karten einer Speise, die ausliegen, auf die Hand nehmen. Sollten die aufgedeckten Karten nicht reichen, so müssen die Spieler, die keine mehr bekommen haben, eine Karte vom verdeckten Stapel ziehen. Dort ziehen darf man auch, wenn einem die ausliegenden Speisen nicht passen.
Die Portionen, die übrig bleiben, bekommt der König. Sie werden vor ihm ausgelegt.
Danach darf der zweite Spieler sechs Karten aufdecken und so weiter.

Unter den Speisen kommt dann und wann der süße Hausdrache Emerald (bekannt aus dem gleichnamigen Spiel) zum Vorschein. Wer sich für ihn entscheidet, darf dem König eine Speise seiner Wahl klauen und zusammen mit Emerald aus dem Spiel nehmen.

So sammeln die Spieler und der König Speisen. Nur vor dem König liegen die Karten offen und sortiert aus, so dass jeder sehen kann, wie viel dem Gastgeber bislang gegönnt wurde.

Ist der Stapel aufgebraucht, wird abgerechnet. Jeder Karte einer Speise zählt soviel wie der König Karten dieser Speise vor sich ausliegen hat. Speisen allerdings, von denen ein Spieler mehr als der König gesammelt hat, bringen diesem Vielfrass von Spieler gar keine Punkte.

Wer am meisten Punkte hat, wird fast so dick wie seine Hoheit.

Fazit:
Fazit: Thema und spielerische Tiefe sind auf die Zielgruppe Familie zugeschnitten und erfüllen diese Aufgabe prächtig.

Aber nicht nur Familien erfreuen sich an King Lui. Eine spezielle Art Qual der Wahl macht King Lui als witziges Spiel für Zwischendurch auch für sogenannte Vielspieler interessant:
Wenn ich jetzt die vier Puddingkarten an mich nehme, dann laufe ich Gefahr, am Schluss mehr als der König davon zu haben. Lasse ich sie aber liegen, dann nimmt sie entweder ein anderer Spieler (der damit unter Umständen gut Punkte machen kann) oder sie wandern zum König und steigern den Wert dieser Karten beträchtlich. Aber dann habe ja nicht ich sie, sondern der König.
So ein Schlamassel!

King Lui

Kartenspiel

von Alan R. Moon und Aaron Weissblum, Abacus, ca. EUR 6,-
3-5 Pers., ab 7 J., ca. 15 Min.

King Lui
Bevor man sich für eine Speise entscheidet, sollte man sich des Königs Tafel anschauen.

King Lui
Wer jetzt drei oder mehr Kuchen auf der Hand hat, muss hoffen, dass dem König noch ein paar Kuchen übriggelassen werden.
 
 
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