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Money



Spielspaß

5

Material

4

Spielregel

5

Taktik

4

Glück

4

Risiko

4
Dieses Kartenspiel hat lange bei uns im Regal gelegen, weil meiner Freundin das comic-mäßige Layout auf dem Cover nicht gefallen hat. Ich finde das zwar an sich nicht schlecht, aber zu den Spielkarten paßt es auch meiner Meinung nicht richtig. Schließlich konnte ich sie und ein paar Bekannte doch noch zu ein paar Runden überreden, die zu ziemlich vielen Runden wurden.

Spielanleitung


Bei Money geht es darum, möglichst viel Kohle zu scheffeln, sprich Geldscheine (=Spielkarten) verschiedener Währungen zu sammeln. Das ist ja soweit noch nichts aufregendes. Diese Scheine bringen aber nur was, wenn man sie in gewissen Mengen einer Währung hat. Eine Währung besteht aus drei 20ern, drei 30ern, einem 40er, einem 50er und einem 60er, insgesamt also 300. Nur wenn man mindestens 200 einer Währung hat, kann man diese als Punktzahl voll zählen. Weniger als 200 bedeuten, daß 100 abgezogen werden (aus 130 werden 30), weniger als 100 zählen 0 (es gibt also keine Minuspunkte). Außerdem erhält man pro Trio, d.h. wenn man drei gleiche (also 20er oder 30er) einer Währung hat, 100 Punkte. Diese 100 Punkte erhält man auch, wenn man weniger als 100 in dieser Währung hat. Die Goldmünzen (10 Punkte) zählen immer die volle Punktzahl.

Zu Beginn jeder Runde erhält jeder Spieler 6 Karten auf die Hand, zusätzlich hat er eine Karte "Spielgeld". Der Rest bildet in der Mitte des Tisches einen Stapel. Links und rechts davon werden jeweils 4 Karten offen gelegt. Nun entscheidet jeder Spieler, wieviel er bieten will. Das Gebot kann aus so vielen Karten bestehen, wie er will. Er kann auch, um zu bluffen, die Karte Spielgeld dazunehmen, damit das Gebot, das er verdeckt auf den Tisch legt, nach mehr aussieht. Die Gebote werden gleichzeitig aufgedeckt und der Spieler mit dem höchsten Gebot beginnt. Er darf nun entweder sein gesamtes Gebot gegen die Karten rechts oder links vom Stapel oder gegen das Gebot eines Mitspielers tauschen. Wenn ihm beides nichts bringt, darf er auch seine Karten behalten (und bekommt auch nichts dazu). Nun ist der Spieler mit dem nächstem Gebot dran. Wenn so alle ihre Karten getauscht oder auch nicht getauscht haben, werden die Auslagen neben dem Kartenstapel wieder von diesem aufgefüllt. Die Runde läuft solange, bis der Kartenstapel aufgebraucht ist. Nun wird gewertet (s.o.) und die nächste Runde beginnt. Laut Anleitung werden drei Runden gespielt, aber man kann auch gut mehr spielen.

Money beinhaltet Taktik, Risiko und Glück gleichermaßen. Man muß sich auf wenige Währungen konzentrieren, aber man muß auch rechtzeitig erkennen, wenn jemand anderes diese Währung ebenfalls sammelt. Um gewisse Karten zu bekommen, muß man auch manchmal Karten setzen, die man eigentlich brauchen könnte.

Wir haben Money inzwischen wirklich schon oft gespielt und es ist nie langweilig geworden. Die Spielanleitung ist einfach zu lesen, man weiß schnell, um was es geht und kann gleich loslegen. Nur das Design hätte etwas spielerfreundlicher sein können: Manche Währungen sind sich ein bißchen zu ähnlich. Und das Cover paßt, wie schon erwähnt, nicht so gut zu den Karten, die ich allerdings sehr schön finde.

Money

Kartenspiel

von Rainer Knizia, Goldsieber, ca. 10,- DM
3-5 Pers., ab 10 J., 20 - 30 Min.

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