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Njet!



Spielspaß

5

Material

6

Spielregel

5

Taktik

5

Glück

4

Teamgeist

4

Spielanleitung


Njet! ist ein einfaches Stichspiel, dessen Besonderheit darin liegt, daß man im Team spielt und daß man keine Möglichkeit hat, den Trumpf zu wählen, sondern nur zu bestimmen, welche Farben nicht Trumpf werden. Außerdem finde ich die Gestaltung der Karten bzw. des gesamten Spiels einfach gut. Dabei berücksichtige ich auch, daß die Karten rauh sind, was auch sehr gut zum Design paßt.

Nachdem jedem Spieler eine Figur zugewiesen wurde, startet die erste Spielphase, in der u.a. die Trümpfe, die Zählweise der Runde (einfach bis vierfach) und der Startspieler festgelegt werden. Das funktioniert so, daß jeder reihum einen der schwarzen Steine auf ein Feld des Spielplanes legt. In jeder Zeile muß aber ein Feld frei bleiben. Dieses Feld bestimmt dann jeweils, was z.B. Trumpf ist.

Nun entscheidet der Startspieler, mit wem er zusammenspielt, und beginnt die zweite Phase, das Stichspiel. Dieses funktioniert im Prinzip ähnlich wie das Stichspiel beim Skat. Die Stiche werden pro Team zusammengezählt, und ergeben am Schluß der Runde jeweils einen, zwei, drei oder vier Punkte (je nachdem, was vorher festgelegt wurde). Jeder Spieler erhält die Punkte seines Teams, und die nächste Runde beginnt wieder mit Phase 1. In der nächsten Runde können dann natürlich die Teams wechseln, je nachdem, wen der neue Startspieler als Partner wählt.

Njet! ist schnell erklärt, und man findet auch schnell ins Spiel. Sein Reiz liegt vor allem darin, daß man nur wählen kann, was nicht Trumpf wird, und so nur indirekt auf die Trümpfe und Spielbedingungen Einfluß nehmen kann. Wenn die anderen Ihre Steine so legen, daß man ein ganz schlechtes Blatt hat, kann man in der ersten Phase nur noch versuchen, den anderen das Leben schwer zu machen und später seinen Teampartner zu unterstützen. Zu dritt wird übrigens so gespielt, daß der Startspieler wählen kann, ob er allein oder mit einem Partner spielt. Es spielen also zwei gegen eins. Wer alleine spielt, dessen Punkte zählen dann doppelt. Nach meiner Erfahrung steht man dann alleine meist besser da.. Was wir zu viert auch schon ausprobiert haben, war, daß alle gegen alle spielten, also jeder allein. Wer dann allerdings nach der ersten Phase nur schlechte Karten hat, kann den anderen das Leben nur noch schwer machen, weil er ja eh nicht stechen kann. Das hat auch seinen Reiz, aber ich denke, man muß ausprobieren, was man lieber mag (hängt natürlich auch von den Mitspielern ab). Wer nicht verlieren kann, sollte bei der offiziellen Version bleiben (aber derjenige hat mit Spielen sowieso meist ein Problem).

Njet!

Kartenspiel

von Stefan Dorra, Goldsieber, ca. 10,- DM
3-4 Pers., ab 10 J., 20 - 30 Min.

Njet!
Was übrig bleibt, gilt!

Njet!
sympathische Figuren...

Njet!
viel Material für ein Kartenspiel
 
 
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