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Der Plumpsack geht um



Spielspaß

5

Material

5

Spielregel

5

Merken

6

Planung

2

Glück

1

Für alle ungeduldigen geht's hier direkt zum Fazit!

Den Plumpsack gab es schon mal. 1999 brachte Reinhard Staupe das Spiel in seinem kleinen Eigenverlag heraus, nun ist es bei Amigo neu erschienen. "Der Plumpsack sieht jetzt viel besser aus" meint einer meiner Söhne. "Nicht mehr so verknittert und viel freundlicher als früher". Stimmt! Aber nicht nur die Grafik hat sich verbessert, auch beim Material hat man sich bei Amigo etwas einfallen lassen. Die Karten sind sehr dick und stabil, also ideal für Kleinkinderhände. Auch nach öfterem Gebrauch knicken sie nur, wenn man es darauf anlegt und damit wird das Argument entkräftet, das Erzieherinnen bei meinen Spieltests im Kindergarten immer gegen Kartenspiele ins Feld führen.

Spielanleitung


Am Spiel selbst hat man nichts verändert. War auch nicht notwendig, denn das Spiel funktionierte bereits in der Urausgabe bestens. Auf 49 Karten sind ganz unterschiedliche Dinge wie z.B. ein Hut, eine Ente, ein Apfel usw. abgebildet. 8 Karten liegen zu Beginn offen in einem Kreis aus. Eine halbe Minute ist Zeit sich die Gegenstände einzuprägen, dann werden die Karten umgedreht und ein beliebiger Spieler legt den Plumpsack neben eine Karte seiner Wahl. Der linke Nachbar muß jetzt erraten, welcher Gegenstand sich auf der Rückseite der Karte verbirgt. Rät er falsch, ist sein Zug zu Ende. Liegt er richtig, ist er nochmals an der Reihe. Ein Pfeil und eine Zahl am oberen Rand der erratenen Karte geben an, in welche Richtung und wieweit der Plumpsack weiter wandert. Dort wird erneut geraten und wieder gilt, bei falschem Gegenstand ist der Zug zu Ende, bei richtigem wandert der Plumpsack in Pfeilrichtung um die angegebene Zahl weiter.
Kommt der Plumpsack bei seiner Reise vor einer offenen Karte zum Stehen, darf der Zugspieler diese an sich nehmen. Eine neue Karte wird zunächst offen in die Lücke gelegt, alle prägen sie sich ein, die offenen Karten werden umgedreht und der nächste Spieler ist an der Reihe. Er startet dort, wo der Spieler zuvor den Plumpsack hingelegt hat. Wer zuerst 6 Karten sammeln konnte, gewinnt das Spiel.

Fazit:
Selbst für Merkmuffel ist es eine machbare Aufgabe, sich 8 Gegenstände einzuprägen. Wenn diese aber Stück für Stück ausgetauscht werden, wird es schwierig den Überblick zu behalten, welche Karten noch im Spiel sind, und welche bereits durch neue ersetzt wurden. Wer sich zusätzlich noch Richtung der Pfeile und Zugweite merken kann, macht es dem rechten Nachbarn besonders schwer, indem der Plumpsack neben einer Karte postiert wird, von der aus ein langer Weg bis zum ersehnten Punkt notwendig ist. Es wird wohl kaum einen überraschen, dass Kinder viel eher zu dieser Merkleistung fähig sind als Erwachsene und das erhöht den Spaß für die Kleinen natürlich immens.

Der Plumpsack geht um

Kinderspiel

von Reinhard Staupe, Amigo, ca. EUR 6,-
2-5 Pers., ab 8 J., ca. 15 Min.

Auszeichnungen:
Kinderspiel des Jahres: Auswahlliste (2003)

Der Plumpsack geht um
Die Karten möglichst gut einprägen, ...

Der Plumpsack geht um
...um später zu wissen, wo was liegt.

Der Plumpsack geht um
War der Lolli richtig geraten, gehts vier Karten weiter links weiter.
 
 
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