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Schleck und weg



Spielspaß

4

Material

5

Spielregel

5

Glück

5

Motorik

4

Schadenfreude

3

Für alle ungeduldigen geht's hier direkt zum Fazit!


Spielanleitung

Der runde Spielplan ist in 6 bunte Kreise unterteilt, diese wiederum sind wie Kuchenstücke in 6 Segmente gespalten. Auf den innersten Kreis wird für jeden Mitspieler ein Honigtropfen gelegt, dahinter stellt jeder den Meister Petz seiner Farbe. Um die Bären herum kommt eine kleine goldene Kette. Wer an der Reihe ist, würfelt mit dem Farbwürfel. Zeigt dieser die Farbe eines Kreises, die vor dem eigenen Bären liegt, hat man leider Pech und nichts passiert. Liegt der erwürfelte Kreis jedoch hinter einem, wird es spannend. Der Bär wird dorthin gezogen. Durch die Kette kommen logischerweise auch die anderen Bären und die Honigtropfen in Bewegung. Diese rutschen Richtung Spielplanmitte, wo sich ein riesiges Loch befindet. .Zunächst plumpsen die Honigtropfen hinein, aber über kurz oder lang trifft es auch einen oder mehrere der brummigen Gesellen. Das ist super für den Verursacher dieser Stürze, denn er kassiert den bis dahin in die Grube gefallenen Honig. Tropfen, die noch auf dem Spielplan liegen, gehen an den jeweiligen Besitzer, dann startet eine neue Runde. Dies geht solange, bis alle 24 Honigtropfen verteilt sind, dann steht der Sieger fest.

Um zu verhindern, daß mit ruckartigen Zugbewegungen die Bären in die Grube geschleudert werden, gibt es eine Sonderregel. Fallen Figuren auf dem Spielplan um, ohne ins Loch zu purzeln, erhalten alle Spieler außer dem, der gerade am Zug war, einen Honigtropfen.

Für Kinder ab 6 Jahren gibt es eine Variante, in der ein wenig Risiko ins Spiel kommt. Nach dem Zug kann man hier entscheiden, ob man gleich nochmals würfeln will. Fällt der Würfel nun so, daß man den eigenen Bären nicht nach hinten ziehen kann, muß man einen bereits gewonnenen Honigtropfen zurück in die Grube werfen.

Fazit:
Die Gestaltung und das Material von Schleck und weg machen neugierig. Jeder, egal ob Kind oder Erwachsener, experimentiert noch bevor er weiß, wie das Spiel genau funktioniert, mit Kette, Bären und Honigtropfen. Es bedarf also keiner Überredungskünste, Kinder für eine Partie zu begeistern. Bei älteren Kindern läßt die Begeisterung schnell nach. Zu einfach und glücksabhängig sind die Mechanismen.
Für Kindergartenkinder ist Schleck und weg jedoch geradezu ideal. Das Spiel mit der Kette ist für sie absolut faszinierend. Ziehen sie die Bären zunächst ohne groß zu überlegen in die Mitte des erwürfelten Kreises, bemerken sie schnell , daß es von Vorteil sein kann, bis an den Rand des eigenen Segmentes zu gehen. Und ab dann wird überlegt, probiert und schließlich ganz gezielt geschoben.
Bleibt abschließend festzustellen: für kleinere Kinder ist Schleck und weg trotz des hohen Preises empfehlenswert, bei größeren Kindern würde ich davon abraten.

Schleck und weg!

Kinderspiel

von Manfred Ludwig, Zoch-Verlag, ca. EUR 35,-
2-6 Pers., ab 4 J., ca. 20 Min.

Schleck und weg!
Das Spiel ist in die Schachtel integriert.

Schleck und weg!
Anfangs steht jeder Bär noch hinter seinem Honigtropfen und die Kette umschließt alle Bären.

Schleck und weg!
Der braune und der rote Bär haben schon ihre Honigtropfen verloren.

Schleck und weg!
Der Würfel gibt an, wohin gezogen werden darf.
 
 
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