Seit 7 Jahren wird in Deutschland gesiedelt ohne Ende. Dummerweise ist aber die Schachtel ja doch relativ groß, so dass Siedeln doch am einfachsten daheim im Wohn-, Ess- oder Was-auch-immer-Zimmer war. Nun ist es an der Zeit, Catan nach draussen in die weite Welt zu tragen, ins Strandbad, in den Zug, im Rucksack auf den Campingplatz. Die Siedler von Catan erobern die Welt der Reisespiele.
Die Spielschachtel ist in der praktischen Grösse der Spiele-für-Zwei-Reihe von Kosmos, nur etwas höher. So ist die Travel-Box gut zwischen Die Siedler von Catan - Dem Kartenspiel und dem Sternenschiff Catan unterzubringen, wenn man gerade mal nicht auf Reise ist.
Und in der Schachtel ist alles fast so, wie wir es kennen, nur etwas kleiner und reisesicher modifiziert.
Spielanleitung
Die Landschaftsplättchen können beliebig auf den dafür vorgesehenen Plätzen auf dem Plastikspielplan verteilt werden. Auch wenn der Zug stark rüttelt, können sie nicht wegrutschen, da sie von den fest montierten Zahlenplättchen gehalten werden.
Für Straßen, Siedlungen und Städte gibt es extra Steckplätze, auch hier kann nichts passieren.
Lediglich der Räuber kann verrutschen, was etwas ärgerlich ist. Man hätte ihn gerade so groß machen können, dass man ihn auf das Zahlenplättchen des Landschaftsfeldes stecken könnte.
Auch die Häfen, kleine Pappplättchen, können rutschsicher in den Spielplan gelegt werden.
Der einzige spielinhaltliche Unterschied zu den normalen Siedlern besteht darin, dass die Wüste immer genau in der Mitte ist.
Nicht ganz so reisesicher ist allerdings die Aufteilung der Schachtel. Wo in anderen Reisespielen alle Dinge an ihrem Platz bleiben, bekommt man bei der Siedler Travel-Box ein großes Durcheinander, wenn die Box geschüttelt wird. Es gibt zwar für jede Karten- bzw. Rohstoffsorte ein eigenes Fach, aber diese sind ganz normal oben offen, und nach dem Transport im Rucksack liegt alles Durcheinander. Die Landschafts- und Hafenkarten liegen zusammen im grossen "Restefach", und bei besagter Rüttelsaktion taucht so manches Hafenplättchen irgendwo zwischen Ereigniskarte und Schachtelrand wieder auf.
Da die meisten das Spiel schon kennen verzichten wir hier auf die Erklärung der Spielregel und ebenso auf die wirklich angebrachte Lobhudelung und verweisen auf die Spieledatenbank Luding, wo derzeit ca. 30 bis 40 Links zum wohl meistgespielten Brettpiel existieren.
Fazit:
Wer gerne siedelt (und das sind die meisten) und das auch unterwegs tun will, macht mit der Travel-Box sicher nichts falsch. Auch als Zweitspiel, z.B. für den Studienort der studierenden Wochenendheimfahrer, bietet sich die Travel-Box an.
Allerdings ist das Spielen mit dem normalen Grundspiel natürlich schon schöner, weil größer, ohne Plastik und flexibler im Aufbau.
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 Reiseversion vom Spiel des Jahres 1995 von Klaus Teuber, Kosmos, ca. EUR 15,- 3-4 Pers., ab 10 J., ca. 60-90 Min.

 Alles drin.
 Sieht fast aus wie das Grosse.
 Sitzt alles gut und fest bis auf den Räuber.
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