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Speed



Spielspaß

6

Material

4

Spielregel

5

Reaktion

6

Glück

3

Schnelligkeit

6
Speed ist einfach klasse. Klein, kompakt, schnell gelernt, kurzweilig, spaßig. Außer den Karten braucht man nur noch einen Mitspieler, der fünf Minuten Zeit hat (für fünf Runden).

Spielanleitung


Die simplen Regeln von Speed haben in mir erst mal Skepsis hervorgerufen, die aber schon nach der ersten Runde (also innerhalb einer Minute) wieder friedlich schlummerte. Jeder Spieler erhält 30 Karten, die er verdeckt vor sich auf einen Stapel legt. Die oberste Karte jedes Stapels wird verdeckt in die Mitte gelegt, auf sie werden die Karten im Spiel abgelegt. Nun nimmt jeder Spieler die nächsten drei Karten seines Stapels auf die Hand. Und auf eins, zwei, drei werden die zwei Ablagekarten in der Mitte umgedreht und los gehts. Jeder versucht, seinen gesamten Stapel loszuwerden, in dem er seine Karten auf die Ablagestapel legt, und das nicht abwechselnd sondern gleichzeitig. Dabei muß beachtet werden, daß entweder die Anzahl der Symbole auf der obersten Karte des Ablagestapels, die Farbe oder die Form mit der abzulegenden Karte übereinstimmt. Hat man eine Karte abgelegt, darf man seine Hand wieder auf drei Karten ergänzen, aber mehr Karten dürfen nie auf der Hand sein. Wer zuerst alle seine Karten losgeworden ist, hat gewonnen.

Wer bei Speed zu denken anfängt, hat schon verloren. Speed ist aber auch kein Glücksspiel, da man eine seiner drei Karten auf der Hand eigentlich fast immer ablegen kann. Dummerweise sieht man das aber meist erst dann, wenn der Gegner gerade seine Karte auf den Stapel legt, und diese dann nicht zu der eigenen paßt. Zeit zum Ärgern hat man aber nicht, da man ja schauen muß, wo man seine Karte ablegen muß. Anfangs habe ich übrigens immer den Fehler gemacht, daß ich versucht habe, immer drei Karten auf der Hand zu haben. Das hat mich soviel Zeit gekostet, daß ich immer verloren habe. Jetzt hole ich meist erst dann Karten nach, wenn ich gerade den Eindruck habe, daß ich nicht legen kann oder wenn ich keine Karte mehr habe. Typische Situation bei Speed ist übrigens folgende: Beide Spieler suchen verzweifelt nach Ablagemöglichkeiten, es herrscht absolute Stille. Und auf einmal sehen beide Spieler gleichzeitig ein Möglichkeit, wollen auf dem selben Stapel ablegen, einer schafft es vor dem anderen, muß aber als Preis dafür ziemlich verkratzte Finger in Kauf nehmen, weil hier Rücksicht auf den Gegner keine Rolle spielt. Also, ganz ungefährlich ist Speed also nicht (v.a. wenn man mit Lange-Fingernägel-Menschen spielt), aber wer dann irgendwann abgehärtet ist, wird auf jeden Fall immer wieder gerne spielen.

Und während Ihr das hier gelesen habt, hättet Ihr schon einige Runden spielen könnt.

Speed

Kartenspiel

von Reinhard Staupe, Adlung, ca. 10,- DM
2 Pers., ab 8 J., 30 - 100 Sec.

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Was leg ich jetzt?

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...und was jetzt?
 
 
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