"Wer schweigt, der bleibt!" so ähnlich war - glaub ich - auch schon der Spruch des ursprünglichen Tabu, meines Achtens zurecht eines der beliebtesten Partyspiele. Während es dort aber ums Erklären mit Worten geht, muss man bei Tabu Body Talk Begriffe pantomimisch erklären, ähm erklären lassen, oder ...!?
Spielanleitung
Um genau zu sein: Man benützt einen Gegenspieler als menschliche Puppe. Man darf ihn formen, Bewegungen machen und Grimassen schneiden lassen, und er muss alles geschehen lassen, natürlich nur soweit dies die Anatomie bzw. die Schmerzgrenze zulässt. Nur eine einzige Bewegung ist nicht erlaubt, beim Begriff "After Shave" ist beispielsweise "rasieren" verboten. Kontrolliert wird dies durch einen zweiten Gegenspieler, der mit einem "Quietschie" ausgerüstet ist, um bei Fehlern zu quietschen. Sein Team beobachtet außer der lustigen Show die Sanduhr. Bis diese abgelaufen ist, versucht das Team des Puppenspielers möglichst viele Begriffe zu erraten. Bis zu zweimal darf dieser einen Begriff auslassen, der zweite bringt der gegnerischen Mannschaft aber einen Punkt. Einen weiteren Punkt erhalten die Gegner auch für jeden ausgequietschten Begriff.
Der Puppenspieler und sein Team erhalten für jeden erkannten Begriff je nach Schwierigkeitsgrad ein oder zwei Punkte.
So wechseln sich die Teams ab, bis eines 25 oder eine beliebige Punktzahl erreicht hat.
Spaß wurde auch schon bei Tabu großgeschrieben, und auch beim Body Talk kommt jede Party in Schwung, vorausgesetzt die Spieler sind nicht zu verhalten. Während man bei Tabu nämlich alles versucht mit Worten zu erklären, was den Peinliche Aktionen-Faktor relativ niedrig hält, kann dieser bei der menschlichen Puppe schon mal in die Höhe schnellen bei Begriffen wie "Viagra".
Die Mindestmitspielerzahl von 4 Personen allerdings kann ich nicht ganz nachvollziehen. Theoretisch mag das schon funktionieren, aber richtig Spaß macht's halt doch erst mit mehr Spielern. Drei Spieler je Team hat aber wunderbar funktioniert. Wenn man auf einer Party erst zu später Stunde spielt und die Gäste schon den einen oder anderen Drink zu sich genommen haben, sollte natürlich einer eine Videokamera parat haben, das lohnt sich!
Auch die Ausstattung von Tabu Body Talk lässt nicht zu wünschen übrig, der Quietschie hat eine witzige Figur bekommen, die Innenaufteilung der Schachtel wollte meine Freundin gleich an die Wand hängen und statt des Spielplans von Tabu, den wir sowieso nie genutzt haben, ist ein Block dabei, der natürlich später durch jeden x-beliebigen Werbeblock ersetzt werden kann.
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Partyspiel, Hasbro, ca. 60,- DM ab 4 Pers., ab 12 J.
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